04.04.2013

Besuch bei b.i.o., dem Biomarkt im Ostallgäu

Dritte Station der Marktoberdorf-Tour mit Theresa Schopper

v.L.n.R.: Edith Fendt, Theresa Schopper, Daniel Oettermann, Christian Vavra, Clara Knestel

Clara Knestel (links) und Theresa Schopper erfreuen sich über die detaillierten Herkunftsangaben eines frisch angelieferten Stückes Jungrind. Edith Fendt erläutert die Dokumentation.

Geschäftsführerin Edith Fendt erläutert Theresa Schopper die Vielfalt Ihres Biokäse-Angebotes

Die Größe des Marktes und die angebotene Produktvielfalt fiel den GRÜNEN bereits beim Betreten des Geschäftes ins Auge, wie auch die Kinderspielecke, mit der sich der Markt von den konventionellen Märkten am Ort abhebt. Die 3 GeschäftsinhaberInnen Edith Fendt, Daniel Oettermann und Evi Demmler empfingen Theresa Schopper (MdL und Landesvorsitzende der GRÜNEN), Clara Knestel (Biobäuerin, Kreis- und Stadträtin), Gertrud Kustermann (Ortssprecherin) und Christian Vavra (Vorstandsmitglied im Kreisverband), die im Rahmen Ihrer Marktoberdorf-Tour als dritte Station des Tages den Biomarkt im Marktoberdorfer Norden besuchten.

Edith Fendt, die auch die Geschäfte des Marktes führt, freut sich über jeden Bauern, der auf Biolandwirtschaft umstellt. Dabei sei es ihr nur sekundär wichtig, ob der Bauer im In- oder Ausland produziere. Wichtiger sei es, gentechnikfreie und chemie-unbelastete Produkte anbieten zu können. Aber auch die ökologische, heimische Wirtschaft liegt dem Biomarkt am Herzen: Mitinhaber Daniel Oettermann beliefert den Markt von seinem Demeter Betrieb in Aitrang. Auch weitere regionale Bio- und Demeter Betriebe bieten bei b.i.o. ihre Waren an - vom Gemüse über Fleisch, Geflügel und Backwaren. Biologische Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel wie auch Kosmetika und Getränke runden das Warensortiment ab.

Als sehr wichtiges und zukunftsweisendes Angebot hob Theresa Schopper das Lieferangebot des Biomarktes hervor. Aufgrund des demografischen Wandels bestellen immer mehr auch die älteren Generationen Ihre Waren im Internet oder per Telefon. Die Inhaber des Marktes bestätigten dies mit den Erfolgszahlen Ihrer sogenannten "Grünen Kiste": bereits 30% des Gesamtumsatzes kommen über diese Vertriebsform zu Stande.

Der Biomarkt beschäftigt mittlerweile 18 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon in Vollzeit. Auch die Mitarbeiter erfahren eine hohe Wertschätzung. So berücksichtigt die Geschäftsführung bei der Gestaltung der Ladenöffnungszeiten auch die Belange der Beschäftigten. Der Erfahrungsschatz der Mitarbeiter wird durch Seminarbesuche verstärkt, was sich dann auch in einer hohen Beratungsqualität widerspiegelt. "Viele Kunden kommen zu uns, weil sie Allergien oder andere Krankheiten haben. Diese freuen sich dann über eine kompetente Auskunft.", so Edith Fendt. Auch bei Wasch- und Spülmitteln kann so mancher Tipp durch die Belegschaft die Handhabung vereinfachen.

Von: CV